Setze dich und höre zu!
Der sagenhafte Märchenstuhl

Erzählende Stühle mit Geschichten von hier

Ihn gibt es noch nicht. Nur in Gedanken und als Skizze auf dem Papier. Aber bald wird er vor mir stehen: der sagenhafte Märchenstuhl! Das ist wirklich wie im Märchen.

Eigentlich ist die Idee des Märchenstuhls aus der Not heraus geboren, dass wir Erzählerinnen und Erzähler unser Publikum nur noch aus der Ferne – meistens aus der digitalen Ferne – erleben können und unser Publikum uns auch nur noch aus der Ferne erleben kann. Da war die Überlegung, wie kommt das Märchen näher an die Ohren, die es hören wollen, ohne Erzählerin?

Während ich so nachdachte, erinnerte ich mich daran, dass es in meiner Kindheit in manchen Geschäften als Kinderspielecke ein Tisch mit Telefonhörern gab. Und wenn ich als kleines Mädchen so einen Hörer nahm und an das Ohr hielt, hörte ich ein Märchen, den „Gestiefelten Kater“ oder „Aschenputtel“. Das wäre doch eine Idee. Aber gemütlich soll es doch auch sein. Also ein schöner Stuhl, auf dem man gut sitzen kann und der die Geschichten erzählt. Und so war er geboren: der Märchenstuhl.

Die praktische Umsetzung der sagenhaften Idee übernimmt die Tischlerei Beckermann aus Bersenbrück, dort wird er entworfen und gebaut, mein Märchenstuhl. Doch der Stuhl allein reicht ja nicht. Und so habe ich Martin Langemeyer vom Tonstudio Ton-Ware aus Bramsche gebeten die technische Umsetzung zu übernehmen. Martin und ich haben vor einige Jahren bereits für meine CD „Sagenhaft  – Osnabrücker Stadt- und Landgeschichten“ zusammen gearbeitet. Und natürlich wird dieser Märchenstuhl auch sagenhafte Geschichten Stadt und Land erzählenm wie auf der CD.

Und dann wird er irgendwo stehen – der Märchenstuhl – und mit ihm noch zwei Geschwister. Draußen oder drinnen, hier oder dort. Davon werde ich berichten und ach ja, der Märchenstuhl kann auch ausgeliehen werden oder gekauft werden.

Demnächst hier die ersten Fotos von dem sagenhaften Märchenstuhl.

Foto: My Pictures

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