Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus findet zum ersten Mal der Workshop

Hinschauen, Hinhören, Handeln – Wege aus der Sprachlosigkeit statt.

Uns begegnen im Alltag vermehrt Situationen, in denen wir rassistische und diskrimierende Kommentare hören und erleben. Unser erster Impuls ist es oft, weg zu schauen, weg zu hören und weiter zu gehen. Wir haben Sorge, dass wir bei einer Konfrontation mit den Andersdenkenden zu wenig Fakten wissen oder nicht die richtigen Worte finden oder uns im schlimmsten Fall selbst in Gefahr bringen. Dabei geht es in vielen Fälle im ersten Schritt darum, den Mut zu haben, hinzuschauen, hinzuhören und dann ins Handeln zu kommen. Es braucht nicht eine fachliche Diskussion, sondern es braucht, dass ich Position besitze und äußere: „Das ist nicht meine Meinung.“ Das ist schwer. Das braucht Mut und das braucht Übung. Auch für mich. Immer wieder.

Im Rahmen dieses Workshop geht es darum, Mut zu finden, die ersten Schritte zu gehen. Es geht nicht um eine Vermittlung von den „richtigen“ Argumenten, der „richtigen“ Strategie, die rassistischen und diskrimierenden Aussagen des Gegenübers als solche zu entlarven. Es geht darum, gemeinsam den Mut zu finden, „Nein“ zu sagen.

Stellt euch vor, da ist einer, der rassistische Parolen brüllt, und alle (!) anderen gehen hin und sagen „Nein.“ Nicht mehr. Und nicht weniger. 

Gemeinsamkeit stärkt uns.